Nun, das Hotel muss seinen Raum nutzen, und zwar den weltweiten Standards entsprechend-der Gast wird immer vergleichen wollen. Wir versuchen zudem, die Vergangenheit mit der Zukunft zu kombinieren. Wir verbinden den Komfort des Wohnbereichs-egal, ob Sie ein Business-oder Leisure-Reisender sind-etwa mit der Privatsphäre des Badezimmers, das man in der Früh, an einem neuen Tag, zuallererst betritt. Hier können Sie bei aller Abgeschiedenheit schon durch die Fenster erkennen, ob der Tag schönes Wetter hat oder ob es regnet-die unmittelbare Zukunft sozusagen.
Sind die Suiten farblich gleich gestaltet?
Natürlich. Bevor man zu zeichnen anfängt, muss man zuerst einmal nachdenken, was man überhaupt machen will. Ich sehe mir gern zuallererst einmal den Mitbewerb an. Natürlich versuchen wir, den Geist des Hotels zu erhalten, ihn aber bei Bedarf zusätzlich hervorzuheben, zu optimieren-wir haben das hier mit der Empfangshalle gemacht. Wenn Sie sich erinnern, die war ursprünglich anders gestaltet. Wie viele andere Hotels hier hatte das Sacher am Eingang drei Bögen-davon einer für das Café, der andere für die Rote Bar. Und nur noch einer für den Eingang ins Hotel. Als ich vom Erstbesuch zurückkehrte, sagte ich zu Frau Gürtler: »Verzeihen Sie mir, das wird jetzt vielleicht ein Schock für Sie sein. Ich werde Ihnen Profit wegnehmen, dort, wo Sie Geld machen, beim Café und bei der Bar, und werde der Lobby des Hotels ihren Platz zurückgeben.« Und so haben wir es gemacht.
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